Orthopädische Operationen

Moderne Vorfußchirurgie



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Hallux valgus - Der Senk-Spreizfuß

Hier kommt es durch Auflockerung der Gefügestrukturen zur Abspreizung besonders des ersten Mittelfußstrahles. Durch bestehende Fixation der ersten Zehe (Muskelzug) entsteht der sichtbare Großzehen-ballen. Es resultiert eine Verbreiterung der Vorfußes. Gleichzeitig kommt es bei der Aufspreizung zur Absenkung der Mittelfußköpfchen mit dem Verlust des Quergewölbes. Sichtbares Zeichen für diesen durchgetretenen Fuß sind Schmerzen der Mittelfußköpfchen.

Die Behandlung

Ziel der chirurgischen Behandlung ist die Korrektur der Fehlstellung des Fußes mit Rekonstruktion der Statik, also der Wiederherstellung der Gewölbestrukturen. Die Behandlungen erfolgen immer abhängig vom jeweiligen Befund.

Es gibt mehrere Methoden, einen Hallux Valgus zu operieren.
Wir bevorzugen folgende Operation:

Die Scarf-Osteotomie

Diaphysäre Metatarsale-I-Osteotomie (Scarf):
Z-förmige diaphysäre Osteotomie in der Sagittalebene, Lateralisation des Kopffragments über der Z-förmigen diaphysären Osteotomie in der Frontalebene.

  • diaphysär: gelenkverbindend
  • Osteotomie: operative Durchtrennung eines Knochens
Das Prinzip der Scarf-Osteotomie (diaphysäre Metatarsale-I-Osteotomie) ist die Stellungskorrektur des Hallux valgus über eine ausgedehnte dreidimensionale Osteotomie, also über eine absichtliche Durchtrennung und Verschiebung des Knochens. Danach stehen die Knochen wieder richtig und können in dieser normalen Stellung zusammenwachsen.

Nach der Operation

Sofort nach der OP folgt die Mobilisation des Patienten unter Entlastung des operierten Vorfußes (Tragen von Bandagen und speziellen Schuhen für vier bis sechs Wochen)


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